Naturheilpraxis Matthias und Nicole Stach
Naturheilpraxis Matthias und Nicole Stach 

SHIATSU

Shiatsu eignet sich für Menschen jeden Alters und wird als Ganzkörperbehandlung am bekleideten Körper angwendet. 

Patienten erleben diesen Kontakt als heilsamen Druck, der berührt und bewegt.

 



Shiatsu im therapeutischen Anwendungsfeld

Das Gesundheitsverständnis des Shiatsu beruht auf der Erfahrung, dass sich der Mensch in permanenter Bewegung und Entwicklung befindet. In diesem Prozess kann es zu schmerzhaften körperlichen oder seelischen Zuständen und zu Erkrankungen kommen. Shiatsu hilft bei der Bewältigung dieser Krisen.

Im therapeutischen Anwendungsfeld wendet sich Shiatsu an Menschen, die physische und energetische Impulse aktiv in ihren Genesungsprozess integrieren möchten. Aus der energetischen Regulationsfähigkeit heraus, die jedem Körper innewohnt, können sich Beschwerden und Krankheitsbilder auflösen.

Heilkundlich ausgebildete Shiatsu-PraktikerInnen schätzen die energetische Situation eines Menschen auf der Grundlage seiner körperlichen, geistigen, emotionalen und sozialen Verfassung ein. Sie erkennen Erkrankungen, die einer medizinischen Behandlung bedürfen. In der Begleitung und Berührung orientieren sie sich an den energetischen Mustern ihrer KlientInnen und folgen auch physischen Strukturen. Dabei wird das Symptom bzw. das Problem als Teil des ganzen Menschen gesehen. Dies bestimmt sowohl die Art des Umgangs mit den KlientInnen als auch die Vorgehensweise in der Behandlung.

 

Wirkungsweise

In der Shiatsu-Behandlung wird das parasympathische System aktiviert. In Stress- und Krankheitssituationen reagiert hingegen der Sympathikus und versetzt den Menschen in erhöhte Leistungs- und Alarmbereitschaft. Die achtsame Berührung im Shiatsu zeigt den KlientInnen Wege zu Präsenz und Gelassenheit, zu Ruhe und Entspannung – mit und ohne Worte. Oft führt der therapeutische Prozess mit Shiatsu dazu, dass sich Menschen körperlich und emotional stärker wahrnehmen können, dass sie beweglicher und gedanklich offener werden. 

Wenn Shiatsu-PraktikerInnen Gelenke mobilisieren, Körperbereiche dehnen oder mit den energetischen Räumen arbeiten, nehmen die KlientInnen Verbindungen wahr und spüren, wie unterschiedliche  Bereiche ihres Körpers belebt werden. Das sensomotorische System nutzt die aufeinanderfolgenden Reize des Tiefenkontaktes, um sich zu reorganisieren. Die gesunden, selbstregulativen Kräfte werden gestärkt und führen häufig zu positiver Veränderung. Den KlientInnen wird klarer, worauf sie achten sollten, damit es ihnen besser geht.

Das Gespräch über diese Erfahrung hilft dabei, als ersten Schritt der Besserung die eigene gesundheitliche Situation anzunehmen, dann selbstverantwortlich mit Beschwerden umzugehen und auf die anstehenden Entwicklungsaufgaben zuzugehen.

 

Therapeutische Indikation und Anwendung

In Heil- und Arztpraxen, in der Physiotherapie, in Kliniken oder im Hospiz sowie in Rehabilitations- und Kurzentren kann therapeutisch mit Shiatsu behandelt werden. Bei einer Vielzahl von Beschwerden, zum Beispiel Kopf- und Rückenschmerzen oder Gelenkbeschwerden, Hüft-, Knie- und Schulterschmerzen, Bandscheiben- und Ischias-Problemen kann Shiatsu deutliche Verbesserungen bis zur Beschwerdefreiheit bewirken. Des Weiteren wird Shiatsu bei vegetativen Störungen und Funktionsstörungen innerer Organsysteme (auch nach Schlaganfall oder Herzinfarkt) sowie in der postoperativen Rehabilitation und Traumaverarbeitung (nach Unfällen und Operationen) eingesetzt. Bei Komplikationen während der Menstruation oder der Schwangerschaft sowie bei der Begleitung von Geburt und Wechseljahren hat sich Shiatsu gut bewährt. Ängste, Depressionen, Schlafstörungen, Essstörungen, Burn-Out-Syndrom und andere psychosomatischen Störungen werden im Shiatsu umfassend betrachtet und ganzheitlich behandelt.

Die Shiatsu-PraktikerInnen entwickeln Shiatsu als Unterstützung von KlientInnen in seelischen Krisen beständig weiter. Die speziellen Wirkungsweisen werden dabei kontinuierlich erforscht.

Shiatsu-PraktikerInnen, die als ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen ausgebildet sind oder in Heilhilfsberufen wie in Physiotherapie oder Krankenpflege unter ärztlicher Leitung arbeiten, können Shiatsu therapeutisch ausüben. Sie sind mit medizinischen Krankheitsbildern vertraut und beherrschen aufgrund ihrer Shiatsu-Ausbildung auch den professionellen Umgang mit energetischen Phänomenen in therapeutischen Situationen.

 

Aus dem Infoblatt der:

GESELLSCHAFT FÜR SHIATSU IN DEUTSCHLAND  (www.shiatsu-gsd.de)

Matthias Stach ist Mitglied der GSD

Hier finden Sie uns

Naturheilpraxis Stach
Wachmannstr. 125
28209 Bremen

Tel. 0421-169 02 75

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